Nachsorge der Handgelenksdenervation
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Allgemeines zur Denervation des Handgelenkes Die Operation zur Denervation des Handgelenkes wird erklärt
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
diese Patienteninformation zur Handgelenksdenervation soll nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen.
Sie dient Ihrer vertiefenden Information, die nur allgemein gültigen Charakter hat
und niemals genau dem Einzelfall entspricht.

Wie lange ist nach der Operation eine Ruhigstellung erforderlich ?

Bei unkompliziertem Verlauf genügt meist eine Gipsruhigstellung von 1-2 Wochen.
Dies wird noch von vielen Handchirurgen so praktiziert, damit die Wunden gut und ungestört heilen können. Eine zwingende Notwendigkeit einer Gipsruhigstellung besteht nicht.

Wie lange darf nach einer Handgelenksdenervation das Handgelenk nicht voll belastet werden ?

Generell sollte bei Operationen im Bereich des Handgelenkes die Belastung nur ganz allmählich gesteigert werden. Hier ist zunächst einmal mit einer deutlichen Belastungsminderung von gut 6 Wochen zu rechnen. Das Endresultat der Behandlung ist nach rund 6 bis 9 Monaten nach der Operation zu erkennen.
Bis dahin sind auch viele Narben im Bereich der Hand noch recht empfindlich.

Wie kann man den Erfolg einer Handgelenksdenervation vorhersagen ?

Es hat viele Versuche gegeben die Erfolgsaussichten einer Handgelenksdenervation durch so genannte Testanästhesien vorherzusagen.
Bei einer Testanästhesie wird der jeweils zu Durchtrennung geplante Schmerznerv des Handgelenkes mit einem örtlichen Betäubungsmittel angespritzt. Wenn der Patient dann eine oder zwei Sunden lang einen reduzierten Schmerz empfindet, sollte eine Handgelenksdenervation erfolgreich sein.
Leider funktioniert dieses in der Theorie bestechende Verfahren in der Praxis nicht mit der gleichen Zuverlässigkeit. Eine Reihe von Handchirurgen hat daher das von Wilhelm empfohlene Verfahren der Testinjektion aufgegeben, da es sich nicht als ausreichend zuverlässig erwiesen hat.
Als Patient sollte man daher wissen, dass bei einer Handgelenksdenervation eine etwa 60% Erfolgschance besteht, die im Handgelenk bestehenden Beschwerden deutlich zu mindern oder sogar ganz zu beseitigen.
Diese Schmerzminderung wird jedoch in vielen Fällen durch fortschreitende Arthrose später wieder zunichte gemacht wird.
Der Vorteil der Handgelenksdenervation besteht jedoch darin, dass die Beweglichkeit zeitweise erhalten bleibt und dass der Eingriff ungleich weniger belastend ist, als eine versteifende Operation.

Weitere Hinweise zur Nachsorge nach Handoperationen

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