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Welcher Schnitt
wird bei der Operation gemacht ?
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Es wird im
Bereich des verletzten Bandes ein leicht geschwungener circa
4 - 5 cm
langer Schnitt angelegt.

Schnittführung bei sogn. Skidaumen
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Was geschieht
bei der Operation ?
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Das Ziel der
Operation besteht in der Neufixierung des abgerissenen Bandes. Da das Band
vielfach am Knochen ausreißt, muss hierfür entweder eine Drahtnaht (Lengemann-Naht)
oder ein spezieller Anker verwendet werden.
 | Die Drahtnaht wird nach circa
6 Wochen entfernt |
 | Der
(Mitek) Anker kann in der Regel im Knochen verbleiben. |

obiges Bild zeigt einen im Knochen festsitzenden
Anker, mit Hilfe der Fäden wird dann das Band am Knochen fixiert
Ist ein Knochenstück ausgerissen, so muss dieses
eventuell mittels einer Schraube oder eines Drahtstiftes fixiert werden. |
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Welche
Erfolgschancen hat die Operation ?
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Wird die
Operation zeitgerecht durchgeführt und auch die Nachsorge konsequent
praktiziert, so werden mehr als 96 % der operierten Gelenke stabil. |
| Welche
Betäubung kommt für den Eingriff zum Einsatz ? |
Wir führen den
Eingriff meist in einer Betäubung durch, bei der nur der Arm betäubt
wird. Hierzu wird vom Narkosearzt eine Injektion in die Achselhöhle
vorgenommen. Nach 30 Minuten - manchmal jedoch auch länger - ist dann der
ganze Arm betäubt.
Dieses Betäubungsverfahren ist risikoärmer als eine
Vollnarkose. Patienten schätzen besonders, dass sie unmittelbar nach der
Operation essen und trinken können. Aus ärztlicher Sicht ist besonders
hervorzuheben, dass diese Form der Betäubung noch mehrere Stunden nach
der Operation anhält. Hierdurch lässt sich die erste Zeit nach dem
Eingriff problemlos ohne weitere Schmerzmittel überbrücken.
Auf Wunsch kann bei dieser Betäubung ein leichtes
Schlafmittel gespritzt werden, so dass der Patient den Eingriff verschläft
- ohne in Narkose zu sein ! |
| Kann die
Operation ambulant vorgenommen werden ? |
Sowohl eine
stationäre wie ambulante Behandlung ist hier vertretbar. Wir prüfen in jedem Einzelfall
die sinnvollste Alternative. Liegen bestimmte Allgemeinerkrankungen vor,
sind spezielle Probleme an der Hand zu erwarten oder hat der Patient zu
Hause keine ausreichende Betreuung sollte der Eingriff stationär
erfolgen.
Meist genügen hierfür etwa
3 - 4 Tage. |
| Welche Risiken
hat die Operation ? |
Keine Operation ohne Risiko. Allerdings
sei vorausgeschickt, dass die überwiegende Zahl der von erfahrenen
Handchirurgen an einem Seitenbandriss des Daumens operierten Patienten den Eingriff
ohne Komplikationen übersteht und dass sich auch der gewünschte Erfolg
einstellt.
Die unten stehende Aufzählung der Risiken kann
auch nur ein Überblick sein, da individuelle Risiken hier nicht
berücksichtigt werden können.
 | So kann es in Ausnahmefällen zu Störungen der
Wundheilung oder zu einer schlechteren Bewegung in der ganzen Hand
kommen.
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 | In Einzelfällen kann ein kleiner Hautnerv, der im
Schnittbereich liegt,
verletzt werden. Es entsteht dann eine fast punktförmig
"elektrisierende" Druckstelle in der Narbe. |
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Sehr
selten ist auch eine Störung der Feindurchblutung der Hand. Hierdurch können
einmal schwerwiegende Bewegungsstörungen, Schmerzen und Schwellungen der Hand zustande kommen.
Die Ursache dieser Sudeck'schen Krankheit ( auch
Algodystrophy oder
Reflexdystrophie genannt ) ist unbekannt. |
Bedenken Sie bitte: Narben an der Hand sind lange (circa 6 Monate) sehr empfindlich. |
| Ist eine
Gefühlsminderung körperfern der Narbe normal ? |
Viele Patienten
berichten über ein gemindertes Hautgefühl körperfern der
Operationsnarbe. Dieses Symptom entsteht durch Irritation eines im
Operationsgebiet verlaufenden Hautnerven.
Die Minderung des Hautgefühls verschwindet mit
Ausreifung der Narbe meist nach Wochen oder Monaten ganz allmählich.
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