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Die Operation am Nervus ulnaris
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Was wird bei der operativen Behandlung
gemacht? |
Um den „Musikantenknochen“
an der Innenseite des Ellenbogens wird ein leicht bogenförmiger Schnitt
angelegt. Je nach notwendigen Einzelmaßnahmen kann dieser Schnitt bis zu
zehn Zentimeter lang sein. Der operierende Arzt befreit dann den
eingeschnürten Ellennerven in der Ellenrinne (Sulcus) von allen, auf
ihn drückenden Strukturen.

In vielen Fällen ist eine zusätzliche Maßnahme notwendig. Häufig besteht
diese darin, dass man den Ellennerven aus der Rinne heraus nimmt und in ein
neues Bett nach vorne verlagert. Dies ist insbesondere dann notwendig wenn
Brüche, degenerative Veränderungen in der Ellenrinne oder eine anatomische
Fehlstellung des Ellenbogens im Sinne eines
X-Ellenbogens besteht.
Seltener
ist es notwendig einen Teil des Knochens zu entfernen.
Eine neue Operationsmethode
besteht in der
endoskopischen Operation des Sulcus ulnaris Syndroms. Diese
Operationsmethode erlaubt den Druck vom Nerven durch einen kleinen
Hautschnitt zu beseitigen. |
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Welche Risiken hat die Operation? |
An dieser
Stelle können naturgemäß keine individuellen Risiken genannt werden, da
diese von Mensch zu Mensch variieren. Allgemeine Risiken können jedoch
aufgezählt werden.
Ich
möchte Sie hier sehr herzlich bitten, die für Sie konkret geltenden Risiken
genau mit Ihrem behandelnden
Arzt zu besprechen.
Gerade diese Verletzung
sollte jedoch fast ausgeschlossen sein, wenn der Eingriff von einem
erfahrenen Handchirurgen vorgenommen wird.
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Häufiger kommen hingegen Verletzungen kleinerer, im Operationsgebiet
verlaufender Hautnerven vor. Diese Verletzungen hinterlassen oft störende
Missempfindungen im Operationsgebiet und an der Verletzungsstelle oft
störende, elektrisierende Missempfindungen.
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Des
weiteren müssen als Operationsrisiko Entzündungen der Operationsnarben
oder Nachblutungen genannt werden. Diese Komplikationen würden in der
unmittelbaren Phase nach der Operation zu einem erneuten Eingriff zwingen.
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Darüber
hinaus muss darauf hingewiesen werden, dass generell Narben in der Nähe
eines Nerven recht lange empfindlich sind. Hier ist mit einer
empfindlichen Narbe an der Innenseite des Ellenbogens zu rechnen, die rund
sechs bis neun Monate etwas
verbreitert und auch recht berührungs- und druckempfindlich ist.
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Welche Betäubung ist für den Eingriff
notwendig? |
Wir
bevorzugen hier, wenn die Operation in einer Betäubung vorgenommen wird die
nur den Arm betrifft, die Plexus - Axillaris - Anästhesie.
Hierzu wird vom Narkosearzt eine Injektion in die Achselhöhle vorgenommen.
Nach rund dreißig bis fünfundvierzig Minuten ist dann der gesamte Arm
betäubt. Ohne Schmerzen kann dann nicht nur der Eingriff vorgenommen werden,
sondern es ist auch möglich am Oberarm eine Manschette zu platzieren, die
während der Operation den Blutfluss in den Arm absperrt.
Durch diese Blutleere ist es möglich die gesamte operative Präparation ohne
störende Blutung vorzunehmen. Dies trägt ganz wesentlich zur Minimierung des
Operationsrisikos bei.
Des
weiteren ist dieses Betäubungsverfahren in aller Regel risikoärmer als eine
Vollnarkose. Viele Patienten schätzen auch, dass sie unmittelbar nach der
Operation wieder essen und trinken können. |
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Ist für die operative Behandlung eine
stationäre Aufnahme erforderlich? |
In den
Leitlinien der Fachgesellschaft für Handchirurgie wird eine operative
Behandlung ambulant für möglich gehalten, wenn eine alleinige
Druckentlastung (Dekompression) vorgenommen wird.
Die
Leitlinien empfehlen in der Regel eine stationäre
Behandlung durchzuführen, wenn Zusatzeingriffe (z. B. Verlagerung des
Nerven oder Abmeißeln von Knochen und dergleichen) notwendig sind.
Zur
Abwägung ob ambulant oder stationär sind jedoch auch eine Vielzahl anderer
Gesichtspunkte zu erwägen. So wird man bei einem alleinstehenden Patienten
sicherlich einen stationären Aufenthalt empfehlen.
Ebenso wird man eine stationäre Aufnahme empfehlen, wenn ernste
internmedizinische Begleiterkrankungen (z. B. ein durchgemachter
Herzinfarkt, Rhythmusstörungen, ein Diabetes mellitus oder dergleichen)
vorliegen. |
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