Operation der chronischen Polyarthritis
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Was wird bei einer solchen Operation gemacht? |
In einem relativ frühen Stadium kann es genügen, nur die gewucherte Gelenkschleimhaut (Synovia) zu entfernen (Synovectomie) und eventuell die in ellenwärtige Richtung verrutschte Strecksehne wieder korrekt zu positionieren. Ist ein Grundgelenk jedoch bereits völlig zerstört, so muss das Grundgelenk durch ein Kunstgelenk ersetzt werden. |
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Ist auch an den Gelenken der Hand ein Gelenkersatz möglich? |
Ja. Besonders an den Grundgelenken hat sich seit mehr als 20 Jahren ein Gelenkersatz bewährt. Hier steht heute eine Vielzahl unterschiedlicher Kunstgelenkstypen dem behandelnden Handchirurgen zur Verfügung.
Es ist auch möglich, die Mittelgelenke und auch das Handgelenk durch ein Gelenkimplantat zu ersetzen. Allerdings muss man gerade bei veränderten Mittelgelenken und Handgelenken auch andere operative Alternativverfahren erwägen, da hier die Ergebnisse weniger gut und langfristig sind als an den Fingergrundgelenken.
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| Wie lange hält ein in ein Fingergrundgelenk implantiertes Kunstgelenk? |
Dies ist individuell höchst unterschiedlich. Die Haltbarkeit eines Kunstgelenkes in einem Fingergrundgelenk hängt unter vielem anderen auch von der konsequenten Anwendung des Gelenkschutzes ab. Bei gutem Gelenkschutz sind Haltbarkeiten von 10-15 Jahren durchaus erreichbar. |
| Was geschieht, wenn ein implantiertes Kunstgelenk nicht mehr funktionstüchtig ist? |
Ab einem bestimmten Alter kann es dazu kommen, dass ein Kunstgelenk bricht.
In diesem Fall merkt der Betroffene eine Verschlechterung der Gelenkfunktion. Das zerbrochene Gelenk kann durch eine erneute Operation entfernt und durch ein neues Gelenk ersetzt werden. Anders als bei zementierten Hüft- oder Kniegelenken ist diese Austauschoperation bei den meist nicht zementierten Gelenken an der Hand nicht schwieriger als die Erstimplantation. |
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Welche Risiken haben die Eingriffe an der von Rheuma geschädigten Hand? |
Gerade zu diesem Thema möchte ich Sie herzlich motivieren, mit ihrem behandelnden Arzt zu sprechen, denn das Risiko variiert gerade bei dieser Erkrankung individuell sehr erheblich. An dieser Stelle können nur einige allgemeine Risiken aufgezählt werden:
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| Welche Betäubung ist für den Eingriff notwendig? |
Wir
bevorzugen hier, wenn die Operation in einer Betäubung vorgenommen wird die
nur den Arm betrifft, die Plexus - Axillaris - Anästhesie. Des weiteren ist dieses Betäubungsverfahren in aller Regel risikoärmer als eine Vollnarkose. Viele Patienten schätzen auch, dass sie unmittelbar nach der Operation wieder essen und trinken können. |
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