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Ist die Narbe sehr auffällig ?
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Bei den meisten Patienten sind die Narben nach etwa 1 -
2 Jahren kaum noch sichtbar.
Wichtig ist
jedoch:
Narben in der Hand sind stets länger empfindlich als Narben an
anderen Körperstellen. (Die Hand hat eine hohe Dichte von Gefühlsnerven)
Es ist also durchaus normal, wenn Sie nach
6 oder 8 Wochen
die
Narbe beim täglichen Einsatz der Hand unangenehm spüren. Auch ist zu
diesem Zeitpunkt die Narbe immer etwas gerötet und dicker.
Bis dies abklingt
vergehen circa 6 Monate !
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Wie lange muss ein Verband getragen
werden ? |
Wir legen bereits während der Operation einen
Gips an, den Sie für circa 1 Woche tragen müssen. Diese Gipsschiene wird
in der ersten Woche mehrfach gewechselt, um den Verlauf der Wundheilung
zu beobachten.
Für eine weitere Woche muss ein
gut gepolsterter Verband angelegt werden.

Gut gepolsterter Verband, der die
Fingerbeweglichkeit voll erlaubt
Am 14. Tag
nach der
Operation werden die Fäden entfernt.
Im Gips und im Verband
sollten Sie die Finger gut bewegen.
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Was ist in der Nachbehandlung zu
beachten ? |
Die operierte Hand sollte schrittweise über viele
Wochen wieder an die normale alltäglich - für Sie gewohnte Belastung -
herangeführt werden. Gehen Sie hier zu forsch vor, wird die Hand
schmerzen und anschwellen.
Grundsätzlich sollte die operierte Hand in den ersten 6 Wochen
zwar bewegt, aber nicht belastet werden!
Faustregel
: Belastung ist, wenn Sie etwas heben, dass schwerer als eine
Tasse Kaffe ist !
Empfehlenswert ist es, die operierte Hand in den ersten Monaten
mehrmals täglich mit einer fetthaltigen Creme einzureiben.
Nachdem die Fäden entfernt sind, können Sie die Hand in
lauwarmem Wasser bewegen. Hier hat es sich bewährt , dies in den ersten
6 - 8 Wochen 3 x 5 Minuten
täglich durchzuführen.
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Ist eine krankengymnastische
Übungsbehandlung erforderlich ? |
In den meisten Fällen nicht ! Die oben beschriebenen
eigentätigen Übungen im Wasserbad genügen für die meisten Patienten
vollauf. Lediglich wenn erkennbar ist, dass ein operierter Patient seine
Beweglichkeit der Hand nicht zeitgerecht zurückgewinnt, ist eine
Bewegungstherapie sinnvoll.
Beachten Sie
bitte : Sowohl die eigentätige
Bewegungstherapie als auch jedwede Maßnahme bei der Krankengymnastik
darf niemals zu Schmerzen führen.
Schmerzen bei der Bewegungstherapie führen nicht schneller zur normalen
Beweglichkeit, sondern eher langsamer. In Einzelfällen kann hierdurch
ein bleibendes Bewegungsdefizit verursacht werden ! |
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Wer führt die Nachbehandlung durch ? |
In der Regel der
zuweisende Arzt.
Wenn dieser es jedoch ausdrücklich wünscht, kann die
Nachbehandlung eine gewisse Zeit vom operierenden Arzt in der Praxis
oder im Krankenhaus vorgenommen werden.
Beachten Sie hierbei selbst
: Jede Gipsschiene
oder jeder Verband der einschnürt ist
gefährlich für den Operationserfolg. Wenden Sie sich hier
unverzüglich an Ihren behandelnden
Arzt oder den Operateur !
Bitte
akzeptieren Sie auch niemals einen Verband, der die Beweglichkeit der
Finger blockiert !
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