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Kann
das Enchondrom nach der Operation erneut auftreten? |
Ja,
dies ist durchaus möglich. Im Bereich der Hand sind jedoch erneut
auftretende Enchondrome recht selten. In der wissenschaftlichen
Literatur wird diese Rückfallquote
mit etwa 4 - 7 % angegeben. |
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Ist
die Narbe nach einer Enchondrom-Operation sehr auffällig? |
Bei
den meisten Patienten sind Narben nach einer Enchondrom-Operation etwa 1
- 2 Jahre nach dem Eingriff an der Hand kaum noch sichtbar. Es muss
jedoch betont werden, dass Narben in den ersten Wochen und Monaten an
der Hand recht lange empfindlich sind. Die Hand hat eine sehr hohe
Dichte von Gefühlsnerven. Es ist daher durchaus normal, wenn Sie
mehrere Monate nach der Operation an der Hand Ihre Narbe beim täglichen
Einsatz der Hand unangenehm spüren. Zu diesem Zeitpunkt ist die Narbe
meist auch etwas verdickt und leicht gerötet. Dies klingt jedoch fast
immer innerhalb des ersten Jahres vollständig ab. |
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Wie
lange muss nach der Operation ein Verband getragen werden? |
Wir
legen eine Gipsschiene zunächst nach jeder Enchondrom-Operation an. Wie
lange eine Ruhigstellung notwendig ist, hängt sehr vom Einzelfall ab.
Hier ist ganz wesentlich wieweit das Enchondrom die Knochenhöhle
bereits von innen zerstört hat.
Als
Faustformel kann gelten: Je ausgedehnter das Enchondrom war,
desto länger muss die Ruhigstellung und vor allem desto länger muss
die Entlastung der Hand sein.
Wichtiger
Hinweis:
Auch
wenn Ihre Hand
in Alltagssituationen nach etwa 6 Wochen wieder einsatzfähig ist, so
ist der operierte Knochen noch nicht in der Lage, bestimmte sportliche
Aktivitäten, bei denen ein höheres Verletzungsrisiko für die Hand
besteht, durchzustehen. Wir empfehlen daher diese Sportarten nach der
Operation mindestens vier Monate nicht zu praktizieren. Sollte das
Enchondrom den Knochen bereits extrem geschädigt
haben, so verlängert sich diese Zeit der Sportkarenz für
verletzungsgefährdende Sportarten im Bereich der Hand auf 6 Monate! |
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Was
ist bei der Nachbehandlung zu beachten? |
Die
operierte Hand sollte schrittweise über viele Wochen wieder an die
normale alltägliche – für sie gewohnte – Belastung herangeführt
werden. Gehen Sie hierbei bitte nicht zu forsch vor, sonst wird die Hand
schmerzen und anschwellen.
Grundsätzlich
sollte die operierte Hand in den ersten Wochen bewegt, aber nicht
belastet werden!
Wir
empfehlen nach Entfernen der Verbände das regelmäßige Baden der
operierten Hand in lauwarmem Wasser. Es hat sich bewährt, mindestens
drei mal am Tag fünf Minuten in lauwarmem Wasser (36-37°) die
operierte Hand zu baden und ohne Belastung zu bewegen. Optimal ist es
sogar, wenn Sie anfangs diese Bewegungsübungen fünf mal am Tag durchführen
können. Diese Handbäder sollten für einen Zeitraum von 6-8 Wochen
regelmäßig durchgeführt werden. Nach durchgeführtem Handbad kann die
Narbe mit einer fetthaltigen Creme leicht massiert werden (z.B. Nivea,
Melkfett, Bepanthen ...) |
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Ist
eine krankengymnastische Übungsbehandlung erforderlich? |
Dies
kann nur im Einzelfall entschieden werden. Einzelne Patienten vermögen
hervorragend die operierte Hand bereits wenige Tage nach Entfernen der
Verbände zu bewegen. In diesen Fällen wäre eine krankengymnastische
Übungsbehandlung nicht nur überflüssig, sondern sogar
kontraproduktiv, da sie die Gefahr einer zu großen Belastung der Hand
mit sich bringt.
In
anderen Fällen (z.B. bei unzureichender Beweglichkeit) ist es sehr
sinnvoll, dass eine krankengymnastische Übungsbehandlung eingeleitet
wird.
Hierbei
sollte jedoch der Patient stets bedenken, dass sowohl die eigentätigen
Bewegungsübungen als auch die Bewegungsübungen durch die
Krankengymnastin niemals
zu Schmerzen oder verstärkten Schwellungen an der Hand führen dürfen.
Eine
gut ausgebildete Krankengymnastin weiß, dass eine krankengymnastisch
behandelte Hand nicht im Anschluss an die Krankengymnastik schmerzen
darf. Sollte in einem Einzelfall gegen diesen Grundsatz wiederholt
verstoßen werden, so muss die krankengymnastische Praxis unbedingt
gewechselt werden. |
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Wer
führt die Nachbehandlung durch? |
Die
Nachbehandlung führt in der Regel der zuweisende Arzt aus. Bei
schwierigen Verbandsanordnungen oder bei problematischem Verlauf können
wir in jedem Fall die Behandlung in den ersten zwei Wochen nach der
Operation hier im Krankenhaus im Rahmen der sog. poststationären
Nachsorge durchführen. Wenn es der zuweisende Arzt ausdrücklich wünscht,
kann diese Zeit auch verlängert werden.
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Im
Fall von besonderen Problemen und Komplikationen sind wir während der
üblichen Dienstzeiten unter den Telefonnummern 0201 /
455-1414 (Verbandszimmer) oder 0201 /
455-1402 (Sekretariat) erreichbar. |
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Außerhalb
der üblichen Dienstzeiten können Sie uns auch über die Krankenhauszentrale
(0201 / 455-0) in Notfällen erreichen. |
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Zum
Abschluss dieser Informationsschrift möchte ich Sie noch einmal ausdrücklich
ermuntern, Dinge, die Sie nicht verstanden haben oder die Ihre ganz persönliche
Situation betreffen, mit dem Arzt zu
besprechen.
Ich
wünsche Ihnen für die geplante Operation
alles Gute!

Chefarzt
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