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Diese Informationsschrift zum Enchondrom soll und kann nicht das Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Sie dient Ihrer vertiefenden Information. |
| Was ist ein Enchondrom? |
Unter einem Enchondrom versteht man einen gutartigen, knorpeligen Tumor, der sich meist innerhalb eines Knochens entwickelt. Seltener hat dieser knorpelige Tumor sowohl einen inneren Anteil im Knochen als auch einen nach außen vorspringenden Anteil. Man spricht dann von einem Ekchondrom. Etwa 2/3 aller beim Menschen vorkommenden Enchondrome finden sich im Bereich der Hand. Sie sind hier meist in den Fingerknochen oder Mittelhandknochen lokalisiert. Die Handwurzel sind nur ausnahmsweise befallen. |
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| Kann ein Mensch von mehreren Enchondromen befallen sein? |
Ja. Dies ist möglich. Es gibt
Krankheiten, bei denen im gesamten Körper Dutzende oder gar Hunderte
Enchondrome vorkommen. Sie treten dann meist schon im frühen
Kindesalter auf und führen gerade im Bereich der oberen Extremität oft
auch zur auffallenden Wachstumsstörungen.
In dieser Patienteninformation soll jedoch nicht von diesen seltenen Sonderfällen die Rede sein, sondern wir wollen uns auf die häufige Situation eines einzelnen oder einiger weniger Enchondrome im Bereich der Hand konzentrieren. |
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| Welche Symptome verursacht ein Enchondrom? |
In der Hand machen sich viele Enchondrome durch eine allmählich auftretende, langsam zunehmende Schwellung im Bereich des Knochens, der vom Enchondrom betroffen ist, bemerkbar.
Nicht selten werden jedoch Enchondrome auch bei einer Röntgenuntersuchung der Hand entdeckt, die aus ganz anderen Gründen (z.B. nach einem Unfall) durchgeführt wurde. |
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| Kann man aufgrund des Röntgenbildes die Diagnose eines Enchondroms mit Sicherheit stellen? |
Leider ist eine absolut sichere Diagnose allein aufgrund des Röntgenbildes nicht möglich. Das Röntgenbild zeigt zwar im typischen Fall eines Enchondroms sehr charakteristische Veränderungen. Dennoch muss jeder Betroffene wissen, dass auch eine Vielzahl anderer Tumore, die im Inneren eines Knochens vorkommen können, ein ähnliches Röntgenbild verursachen. Eine letzte Sicherheit in der Diagnose vermag nur die feingewebliche (histologische) Untersuchung des Tumorgewebes zu geben. Eine solche histologische Untersuchung wird bei jeder Enchondrom-Entfernung routinemäßig veranlasst. |
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