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Kann die Operation ambulant
durchgeführt werden ?
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Die
Operation ist sicherlich für die Hand ein belastender Eingriff. In den
Leitlinien der Deutschen
Gesellschaft für Handchirurgie wird empfohlen,
den Eingriff stationär durchzuführen.
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| Welche
Risiken hat die Operation ? |
Hier
kann diese Frage nur orientierend beantwortet werden, da individuelle
Risiken nur der Arzt mit Ihnen persönlich besprechen kann:
 | Wie bei jeder Operation kann auch die Operation am
Daumensattelgelenk zu Infektionen oder Störungen der Wundheilung führen.
Oberflächliche Infekte heilen hierbei durch konservative Maßnahmen ab.
Die seltenen tiefen Infekte bedürfen einer erneuten Operation. |
 | Im Bereich des Schnittes können versehentlich auch
einmal kleine Hautnerven durchtrennt werden, die zu Gefühlsminderungen am
Daumen und örtlichen Schmerzen an der Verletzungsstelle führen können. |
 | Sehr
selten ist auch eine Störung der Feindurchblutung der Hand. Hierdurch können
einmal schwerwiegende Bewegungsstörungen, Schmerzen und Schwellungen der
Hand zustande kommen. Die Ursache dieser Sudeck'schen Krankheit ( auch
Algodystrophy oder
Reflexdystrophie genannt ) ist unbekannt. |
Bedenken Sie bitte :
Narben an der Hand sind lange (circa 6 Monate) sehr empfindlich. |
| Wo
wird der Schnitt genau durchgeführt ? |
Es
gibt mehrere Möglichkeiten des Zugangs zum Daumensattelgelenk.
Den von uns praktizierten Schnitt sehen Sie in unten
stehender Abb.

Bild am 7. Tag nach der Operation
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| Welche
Narkose ist für den Eingriff erforderlich ? |
Wir
führen den Eingriff meist in einer Betäubung durch , bei der nur der Arm
betäubt wird. Hierzu wird vom Narkosearzt eine Injektion in die Achselhöhle
vorgenommen. Nach 30 Minuten - manchmal jedoch auch länger- ist dann der
ganze Arm betäubt. (Plexusanästhesie)
Dieser Betäubungsverfahren ist risikoärmer als eine
Vollnarkose, die natürlich auch möglich ist.
Patienten schätzen an der Plexusbetäubung besonders, dass sie unmittelbar nach der Operation essen und trinken können. Aus ärztlicher
Sicht ist besonders hervorzuheben, dass diese Form der Betäubung noch
mehrere Stunden nach der Operation anhält. Hierdurch lässt sich die
erste Zeit nach dem Eingriff problemlos ohne weitere Schmerzmittel überbrücken.
Auf Wunsch kann bei dieser Betäubung ein leichtes
Schlafmittel gespritzt werden, so dass der Patient den Eingriff
verschläft, ohne hierzu in Narkose zu sein !

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